Bolivien 4
Sucre, Tarabuco, La Paz und Coroico
Als wir in Sucre wieder ankommen, werden wir herzlichst empfangen, von Ingrid, Olga, Rufi und Elsa aus dem Kulturinstitut, die das Cafe Berlin fuehren. Dann sind da noch die zwei Maedels aus Argentinien die Ihren Schmuck auf der Plaza verkaufen. Schoen, wenn man nach so kurzer Zeit einen sozialen Kreis hat.
Bei Olga gabs jeden Mittag Schlampekuchen (Schlammkuchen) und wie sie sich immer gefreut hat wenn Heikol kam! Heikol und Nicol, das fand sie richtig witzig.
In Sucre sollte ja eigentlich unser Rueckflug nach Santa Cruz gehen, den wir aber kurzerhand nicht wahrnahmen, denn in Santa Cruz sind schon wieder Blockaden und Nicole hat sich entschieden nun doch ihren letzten Flug nach Hause zu nehmen. Und vorher will sie noch den Machu Pichu sehen, das heisst wir haben nicht mehr allzuviel Zeit. Bei den Entfernungen, und stundenlangen Busreisen, muss man sich fruehzeitig entscheiden in welche Richtung man faehrt.
Bevor wir aber Richtung La Paz aufbrechen, wollten wir nochmal nach Tarabuco. Das ist en kleines Dorf, mitten in den Bergen, in der Naehe von Sucre. Die Dorfbewohner der umliegenden Doerfer um
Von Sucre wollten wir dann eigentlich nach Cochabamba, doch leider gabs keine freien Plaetze mehr und direkt nach La Paz auch nicht. Wir entschieden uns kurzerhand um und fuhren nach Oururo. Die erstmal 10 stuendige Busfahrt brachte uns morgens um fuenf nach Oururo und dann stiegen wir in den naechsten Bus nach La Paz,
Wir haben diese Tour echt genossen.
In Coroico haben wir in einer kleinen Lodge am Waldrand uebernachtet, von wo man einen fantastischen Blick ueber die Yungas hatte und wunderschoene Wege wandern kann, wenn man den Weg findet.
Leider hatte es auch geregnet, aber so ist es nun mal im Regenwald. Aber halb so schlimm, es war ja warm.
Wir gehen ueber den Markt in El Alto, halten hier und da an und fragen: "Was ist das?" oder "Fuer was benutzt ihr es..?" Die Ayamara sind ganz nette Leute, finden es amuesant was wir alles wissen wollen. Sie fragen, woher wir sind.. "Ah Alemania, que bien." Es ist so toll sich mit Ihnen unterhalten zu koennen. Nicole verschenkt noch ein Kuscheltier und Luftballons. Die Leute lieben uns. Als wir so weitergehen, startet gerade eine Demonstration. Wir fragen gegen was oder wen demonstriert wird. "Gegen Santa Cruz, die Criollos (Kreolen) und ueberhaupt..." Sie winken und fordern uns auf mit ihnen mitzugehen.
(Exkurs: die indogene Bevoelkerung in den Anden heissen Campesinos, Criollos oder Kreolen sind die in Lateinamerika geborenen Spanier und die Cholos sind die Spanisch-Indogenen Mischlinge.)
Morgen werden wir Richtung Copacabana und Isla del Sol fahren und dann heisst es Abschied nehmen von diesem tollen Land.

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